Leiter des britischen Finanzministeriums stoppt nicht Libra von Facebook.


Das kürzlich angekündigte Kryptowährungsprojekt von Facebook, Libra, macht weiterhin Schlagzeilen, da hochrangige Beamte in dieser Angelegenheit mitwirken. Der Kanzler und Unterschatzmeister des Finanzministeriums Ihrer Majestät in Großbritannien, Philip Hammond, hat gesagt, dass sie nicht versuchen werden, Libra zu stoppen, sondern sie zu regulieren, da sie ihr transformatives Potenzial erkennen.

Aufwärtstrend bei Libra: Der Leiter des britischen Finanzministeriums


Bereits im Juni stellte der Social-Media-Riese Facebook sein lang ersehntes Kryptowährungsprojekt Libra vor. Das neu angekündigte Projekt erhielt jedoch nicht wirklich den erhofften regulatorischen Segen.

Fast unmittelbar nach den Nachrichten wurde der französische Finanzminister Bruno Le Maire beschossen und sagte, dass Libra nicht als Ersatz für reguläre Währungen angesehen werden sollte und dass “es nicht möglich ist und nicht geschehen darf”.

Darüber hinaus sollten die Regulierungsbehörden nach Ansicht eines deutschen Mitglieds des Europäischen Parlaments, Markus Ferber, in dieser Hinsicht auf der Hut sein.

Multinationale Unternehmen wie Facebook dürfen bei der Einführung virtueller Währungen nicht in einem regulatorischen Nirwana operieren.

Dies scheint nicht die Meinung des Leiters des britischen Finanzministeriums, Philip Hammond, zu sein. Der hochrangige Beamte äußerte sich recht positiv zur Libra und räumte ein, dass sie “transformativ in den operativen Zahlungssystemen” sein könnte, wenn sie angemessen reguliert würde. Er erklärte auch, dass das Vereinigte Königreich nicht versuchen werde, ihn zu stoppen, sondern ihn in einen wirksamen Rechtsrahmen zu stellen.

Im Gespräch mit CNBCs Squawk Box sagte Hammond:

Wir haben in Großbritannien die Entscheidung getroffen, dass wir uns damit befassen werden. Wir werden ihm nicht den Rücken kehren. Wir werden nicht versuchen, es aufzuhalten. Wir werden versuchen, mit anderen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass es effektiv reguliert wird. Und wenn es funktioniert und richtig geregelt ist, könnte es zum Beispiel beim Betrieb von Zahlungssystemen transformativ sein. Es könnte eine sehr positive Sache sein.

Wichtige Gespräche auch in den USA


Auf einer anderen Seite gibt es ein wichtiges Gespräch, das am Dienstag, den 16. Juli, stattfinden wird. Der US-Ausschuss für Banken, Wohnungswesen und Stadtentwicklung wird in einer offenen Sitzung mit David Marcus – dem Leiter von Calibra bei Facebook – zusammentreffen.


Auf einer anderen Seite gibt es ein wichtiges Gespräch, das am Dienstag, den 16. Juli, stattfinden wird. Der US-Ausschuss für Banken, Wohnungswesen und Stadtentwicklung wird in einer offenen Sitzung mit David Marcus – dem Leiter von Calibra bei Facebook – zusammentreffen.

>> Tether versehentlich gedruckt 5 Milliarden Dollar im Wert von USDT .

Die Anhörung heißt “Untersuchung der von Facebook vorgeschlagenen Überlegungen zur digitalen Währung und zum Datenschutz”.

Dies ist natürlich ein wichtiges Ereignis, denn Marcus wird mit der Aufklärung vieler Missverständnisse beauftragt, da er die Pläne des Unternehmens verteidigen muss. Es ist wahrscheinlich sicher anzunehmen, dass es zu großen Spannungen im Namen der Regulierungsbehörden kommen wird, zumal Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Notenbank, sagte, dass “Libra viele ernsthafte Bedenken in Bezug auf Privatsphäre, Geldwäsche, Verbraucherschutz und Finanzstabilität aufwirft”.

AUTOR: FELIX MOLLEN